Begegnung mit Biber "Justin" im Wieselsbachtal

Einen ereignisreichen, langen Weg  ins Wieselsbachtal haben die Drittklässler zum Modul „Biber“ zurückgelegt.  Nach einer ergiebigen Pause ließ der Revierleiter Herr Zeitvogel die Lebensweise und besonderen Merkmale vom Biber hautnah an einem ausgestopften Biber, Namens „Justin“ erkunden. Die Einbürgerungsgeschichte im Wieselsbachtal begann vor ca. 20 Jahren, so der Förster. Die Biberfamilien kamen von der Donau und eroberten das schöne Tal immer mehr. Fleißig bauen sie hier eine Biberburg nach der anderen und schaffen ihren Lebensraum im und am Wasser. Und das nicht nur für sich, sondern auch für andere Wasserlebewesen. Im Wieselsbach großflächig angelegte Biberdämme wurden von den Schülern mit Vorsicht aus der Nähe betrachtet.

Auch die negativen Biberburgenauswirkungen auf die Umgebungslandschaft haben die Schüler erklärt bekommen. Früher galt der Biber noch als seltener und gern gesehener Bewohner unseres Landkreises. Heute ist er es leider nicht mehr. Durch die Population werden die geschützten Tiere zur Plage, da sie nicht nur massiv die Laubbäume fällen und durch die Tunnel eine Einsturzgefahr verursachen, sondern auch durch die Staugewässer die Waldwege zerstören.

Der lehrreiche Bibertag beschließt die Module für dieses Schuljahr und „Justin“ verabschiedet sich bis ins nächste Jahr.

(Bericht: Frau Hettich)

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